Als wir letztes Wochenende in Paris waren, hätten wir fast den Zug nach Zürich verpasst, als wir uns bei unserem Quartiers-Metzger noch schnell ein schönes Côte de beuf einpacken liessen. Zeit also, das schöne Stück fotografisch zu würdigen und etwas mehr über die Fleischfotografie zu lernen. 

Text & Bild: Markus Mallaun


 

Fleischfotografie ist ein tolles Wort, bringt es aber ganz gut auf den Punkt, was wir heute gemacht haben. Fotografiert wurde ein herrliches Côte de beuf, welches wir von unserem Wochenendausflug aus Paris mitgebracht haben. Ein wunderschönes Stück Fleisch. Und ich muss wohl nicht speziell erwähnen, dass es frisch vom Grill wunderbar geschmeckt hat.

Schon länger hatte ich bei Taragons Feuer aus Deutschland ein wunderschönes Fleischerbeil bestellt, es aber noch nie für ein Food-Foto benutzt. Mit dem passenden Stück Fleisch haben sich die beiden nun gefunden und wurden auf einem Bild vereint.

Das Licht-Set-Up war mal wieder relativ einfach. Ich nutzte eine Softbox als Hauptquelle, welche direkt von hinten in die Szenerie reinleuchtete. Um den unteren Bildbereich aufzuhellen (ist mit etwas abgesoffen), habe ich einen simples Stück weisses Papier hingehalten.

Links und rechts habe ich die ganze Szenerie mit schwarzen Flags, bzw. schwarz bemaltem Styropor geblockt.

Fotografiert wurde mit einer Fuji GFX 100S – meine Lieblingskamera für Studio-, bzw. Foodaufnahmen. 100 MP bringen das letzte Detail schön zur Geltung und der Dynamikbereich der Kamera ist einfach umwerfend.

Zuerst alles einrichten und dann erst kommt der Food

Bei der Food-Fotografie gibt es ein wichtiges Kriterium; Bevor der Food ans Set kommt, muss alles perfekt für den Shot bereit sein. Kamera und Blitz-Set-up ready, Licht eingerichtet, Props und Accessoires bereit. …und dann erst kommt der Food. Denn jede Art von Essen hat die Eigenart, dass sich innert kürzester Zeit die Oberfläche verändert (Farbe, Struktur, Frischer Look, Glanz, etc.). Beim Fleisch haben nach dem Grillen noch etwas Olivenöl drüber gepinselt, um es so richtig schön juicy erscheinen zu lassen.

 

Das Fleisch haben wir auf unserem Komodo-Grill bei grosser Hitze vorbereitet und anschliessend im Ofen bei niedriger Temperatur fertig garen lassen.

…et voila – das fertige Stück Fleisch.

 

Und anschliessend haben wir alles mit einer leckeren Chimichuri-Sauce verfuttert.

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Markus ist der Hauptautor dieser Seite und gleichzeitig auch der Fotograf aller Bilder.

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